Wie finden unsere Freiwilligen ihr FSJ?

Aktualisiert: 2. Juni

Während eines Freiwilligen Sozialen Jahres hast du die Möglichkeit allerhand auszuprobieren. Du kannst dich in einem sozialen Beruf austesten, dich vielleicht erstmals einer 40 Stunden-Woche widmen und Projekte mit Kindern- und Jugendlichen gestalten.


Doch wie es sich genau anfühlt ein FSJ zu durchleben und entsprechende Erfahrungen zu sammeln, können am besten die Menschen beschreiben, die aktuell als Freiwillige im Einsatz sind. Im Rahmen unserer Seminartage haben wir unsere Jugendlichen nach ca. sechs Monaten Freiwilligendienst befragt und möchten euch gern einen Eindruck ihrer Schilderungen wiedergeben.

Die generelle Einschätzung des Freiwilligendienstes unter der Trägerschaft des Landesjugendrings Thüringen e.V. fiel schlichtweg sehr positiv aus. Fast 90 % der 60 Jugendlichen schätzten ihren bisherigen Dienst „gut“ bis „super“ ein.


Auf die Frage, was das FSJ interessant macht bzw. was die Freiwilligen während ihres Einsatz Neues lernen, waren die Antworten unglaublich vielfältig. Es wurden viele Aufgaben wie die Betreuung und von Kindern und Jugendlichen, Tätigkeiten im Kita- und Schulbereich sowie in der Jugendarbeit beschrieben. Andere engagierten sich auch im Sekretariat oder unterstützen bei der Organisation von Veranstaltungen. Die Jugendlichen stellten dabei fest, dass sie sich in ihrem Freiwilligendienst pädagogische Erfahrungen „in der kollegialen Fallberatung und Gruppenarbeiten“; „Geduld mit Kindern“ oder auch ganz persönliche Kompetenzen wie „nach Hilfe zu fragen“ oder „wie man 1000 Aufgaben entspannt managen kann“ sammeln bzw. aneignen konnten.


Ein kleiner Überblick zu den positiven Eindrücken.


Aber natürlich ist nicht immer alles eitel Sonnenschein. Als Herausforderungen wurde „die Arbeit mit bestimmten Kolleg*innen; „Personalmangel“ oder auch der „Umgang mit herausfordernden Kindern- oder Kindergruppen“ genannt. "Es ist nicht einfach, sich jenen Themen erstmals allein zu stellen". Das muss auch nicht sein, bei solchen Anliegen sind wir als Projektreferent*innen und Praxisanleiter*innen gefragt. Gerne stehen wir den Jugendlichen mit einem offenen Ohr sowie mit Rat und Tat zur Seite und unterstützen, wo wir können. In der Besprechung der Herausforderungen greifen die Freiwilligen nicht nur auf uns zurück, sondern sie helfen sich auch gegenseitig, tauschen sich besonders in den Seminaren aus oder teilen sich unter Freunden oder in der Familie mit.


Rundum lässt sich sagen, dass unsere Freiwilligen ihr FSJ sehr positiv einschätzen. Sie lernen und entwickeln sich. Sie schreiten Schitt für Schritt in die Richtung eines neuen spannenden Lebensabschnitt nach dem FSJ entgegen.

Wir danken ihnen für ihre ehrliche Meinung und wünschen allen noch eine tolle Zeit in ihrer Einsatzstelle.


PS: Wer noch mehr erfahren möchte, wie z.B. ein Einsatz in einer Einrichtung konkret aussehen kann, kann sich gerne auf unserer Webseite https://www.fsj-landesjugendring.de/infos-f%C3%BCr-freiwillige individuelle Erfahrungsberichte anschauen.

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